Schmetterlinge sind nicht nur schön, sie erfüllen auch wichtige Rollen im Ökosystem. Sie sind Bestäuber, für nicht wenige Pflanzenarten die einzigen. Bei langröhrigen Blüten kann der Nektar bis zu 4cm tief in der Blüte sitzen, und nur von Schmetterlingen mit entsprechend langen Rüsseln erreicht werden.
Die freie Landschaft wird zunehmend ausgeräumter, Ansitz, Unterschlupf und Nahrungspflanzen für Vögel fehlen, Chemikalien machen Pflanzensamen giftig und töten Insekten, die die Vögel gerne gefressen hätten. Zugvögel sind noch mehr Gefahren ausgesetzt als Standvögel: Stürme, Flugzeuge, Windräder und Singvogelfänger sind nur einige.
Mulden und Becken zur oberflächlichen Versickerung und Rückhaltung von Regenwasser können naturschutzfachlich wertvolle Kleinbiotope im Siedlungsraum darstellen, wenn sie mit Hochstaudenfluren aus regionalen Wildpflanzen begrünt und extensiv bewirtschaftet werden. Auch die Pflanzung einzelner heimischer Bäume ist in Oberösterreich zulässig.
Impulsvortrag von DI Markus Kumpfmüller zum Praxistag NaturTherapieGarten: Menschen mit besonderen Bedürfnissen aber auch Kinder oder ältere Menschen haben oft eine besonders ausgeprägte Affinität zur Natur. Der Aufenthalt im Freien und der Kontakt mit natürlichen Materialien, Pflanzen und Tieren wirkt beruhigend, ausgleichend und stärkend.
Die , vom Naturschutzbund organisierte Tagung bietet ein spannendes und vielfältiges Programm. Der vormitag ist einer vielzahl interessanter vorträge gewidmet. Am Nachmitag sollen in Workshops konkrete Probleme angesprochen bzw. praktische Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Damit wollen wir auch den Erfahrungsaustausch zwischen den Gemeinden unterstützen und fördern.
Die Oö. Umweltanwaltschaft hat einen 80 Seiten starken Leitfaden herausgegeben. Er enthält viele Bilder von Projekten und Produkten unserer Mitglieder, das REWISA-Netzwerk ist mehrfach erwähnt. PDF-Version im Anhang, die gedruckte Version kann kostenlos bezogen werden bei: uanw.post@00e.gv.at